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Wer bin ich? – Fr. Robbe!

Ich bin Fr. Robbe. Das Pseudonym hat sich so ergeben via Twitter und beschreibt mich eigentlich auch recht gut. Derzeit bin ich (noch) 29 Jahre alt, die große 3 schwebt aber schon wie ein Damoklesschwert dieses Jahr über mir. Doch darum soll es in diesem Blogpost nicht gehen.

Ich bin Lehrerin, mittlerweile seit etwas mehr als 2 Jahren fertig examiniert und seitdem Vollzeit im Beruf. Eigentlich habe ich Lehramt für Gymnasien studiert, darf also sowohl Sekundarstufe I als auch II unterrichten, bin derzeit aber an einer Gesamtschule und damit recht zufrieden. Ich lehre dort in allen drei Zweigen (Haupt-, Realschule und Gymnasium) und genieße die Heterogenität sehr, mit der ich dort konfrontiert werde. Ehrlich gesagt hat mich die Arbeit an einem reinen Gymnasium sehr gelangweilt, ich brauche einfach mehr Herausforderungen.

Ich komme ursprünglich aus Hessen, habe dort auch mein Abitur gemacht an einem beruflichen Gymnasium (Fachrichtung Datenverarbeitung). Direkt daran anschließend begann ich mein Studium an einer hessischen Hochschule mit den beiden Fächern Erdkunde und Deutsch. Keine besondere Kombination, aber ungewöhnlicher als die Standardkombinationen Deutsch/Philo, Deutsch/Geschichte oder ähnliches. Ich bewegte mich damit immer in zwei völlig verschiedenen Themenbereichen, die mir sehr gut getan haben in meiner Entwicklung und in meinem Denken.

Ich schloss das Studium in Regelstudienzeit ab, vor allem aufgrund des BaföG-Drucks im Nacken, und versuchte danach 1 Jahr vergeblich in Hessen und Rheinland-Pfalz einen Platz für das Referendariat zu ergattern. Meinen Lebensunterhalt verdiente ich mir in der Zwischenzeit bei einer Zeitarbeitsfirma als Kassiererin. Nach einem Jahr klappte es dann in Nordrhein-Westfalen mit dem Platz und ich pendelte ab diesem Punkt zwischen RLP und NRW hin und her, da ich mittlerweile auch in RLP mit meinem Partner lebte. Für mich bedeutete das, dass ich am Tag ca. 140-150km gefahren bin, nur um meine Ausbildung abzuschließen. Die 1,5 Jahre Referendariat schloss ich, trotz dieses Faktors, der mich Zeit und Geld kostete, erfolgreich ab. Diese Zeit ist Stoff genug für mehrere Blogbeiträge, deswegen gehe ich darauf jetzt nicht näher ein.

Nach dem bestandenen Examen hatte ich direkt eine Anschlussanstellung an meiner jetzigen Gesamtschule und konnte mein Glück nicht fassen. Ich hatte mich eigentlich schon darauf eingestellt beim Arbeitsamt vorstellig zu werden. Zeitpunkt war 2 Monate vor den Sommerferien und ich wurde überwiegend fachfremd eingesetzt in Biologie, PoWi und Deutsch. Glücklicherweise wollten sie mich danach auch noch weiter behalten, sodass ich auch nach den Ferien bleiben durfte, sogar mit eigener Klasse und meinen eigenen Fächern.

Womit wir zum heutigen Zeitpunkt kommen.

Ich bin, wie erwähnt, seit zwei Jahren an der Schule, mittlerweile unbefristet angestellt aufgrund diverser blöder Umstände. Darauf werde ich vielleicht irgendwann nochmal eingehen, nicht jetzt. Ich habe immer schon gerne geschrieben. Deswegen bin ich sehr dankbar dafür, dass mir hier die Gelegenheit als Schreiberin gegeben wird und ich so meine Gedanken und Ideen mit euch teilen kann. Ich möchte euch in meinen Alltag entführen, euch meine Ideen zeigen, diskutieren, lachen und einfach einen Einblick geben in mein Leben, den Schulalltag einer Gesamtschule und die Bedeutung dessen, was es für mich heißt, Lehrer(in) zu sein.

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